Die Ergebnisse von Stiftung Warentest
Der große Wasserkocher Test der Stiftung Warentest
Die Stiftung Warentest veröffentlichte in ihrem Testmagazin einen großen Wasserkochertest. In dem Test wurden Wasserkocher getestet, die über eine verdeckte Heizung, sowie einen Sockel mit Mittenkontakt verfügten. Darunter Kocher mit und ohne Temperaturregler. Der Füllstand der Geräte ging von 1,1 bis 1,8 Liter und preislich lagen die Wasserkocher zwischen 18,00 bis 104,00 Euro.
Die Stiftung Warentest lobte im Gegensatz zu vorangegangenen Tests, die Schnelligkeit, die Effizienz und die Zuverlässigkeit der Wasserkocher. In den 2000er Jahren noch, wurden zahlreiche Wasserkocher verschiedener Hersteller zurückgerufen, da bei den Kochern gravierende Sicherheitsmängel festgestellt wurden.
Die Stiftung Warentest rät den Menschen heutzutage zum Kauf eines Wasserkochers, da kein anderes Gerät Wasser schneller, nämlich in rund drei Minuten, zum Kochen bringt. Dennoch sind die Qualitätsunterschiede bei den Wasserkochern, vor allem im Bezug auf die Handhabung, enorm. Beispielsweise lassen sich einige Geräte wunderbar einfach reinigen, wohin es entgegen bei anderen Produkten durchaus mühevoll sein kann.
Die Vergleichssieger – Vergleichsverlierer im Wasserkocher Vergleich vom Jahr 2023
Wasserkocher nur mit Kochfunktion
• Der Vergleichssieger: Der Kenwood kMix SJM 034 wurde mit dem test-Qualitätsurteil “GUT” (2,2) ausgezeichnet
• Der Vergleichsverlierer: Der Unold Blitzkocher 8250 wurde mit dem test-Qualitätsurteil “AUSREICHEND” (4,0) bewertet
Wasserkocher mit Temperaturregelung
• Der Vergleichssieger: Der Bosch Styline TWK8613 wurde mit demVergleich-Qualitätsurteil “GUT” (2,1) ausgezeichnet
• Der Vergleichsverlierer: Der Krups BW410831 erhielt das Vergleich-Qualitätsurteil “BEFRIEDIGEND” (2,7).
Die Durchführung des Stiftung Warentest Wasserkochertests
Die Wasserkocher wurden alle anonym, einige Wochen vor dem Test im normalen Handel gekauft. Das Prüf- oder Präsentationsmuster wird von der Stiftung Warentest grundsätzlich nicht getestet. Wie zu erwartet war, gab es in dem Test auch Abwertungen, bei diesem Test sank dann die Gesamtnote um einen ganzen Wert bei nur „ausreichendem“ Reinigen, Entkalken oder Ausgießen. Die „ausreichende“ Bedienung und Handhabung wurde im Test mit einer halben Note abgewertet. Die Gewichtung des Tests war wie folgt:
• Die HANDHABUNG wurde mit 40 % gewertet: Wie immer prüft hier ein Experte der Stiftung Warentest die Gebrauchsanleitung auf deren Vollständigkeit und ihre Verständlichkeit. Drei Damen und zwei Herren, allesamt Laien im Umgang mit Wasserkochern, wurden aus unterschiedlichen Altersgruppen gewählt. Sie beurteilten das Einschalten und das Ausschalten der getesteten Wasserkocher. Des Weiteren prüften sie, ob sie den Wasserstand gut ablesen konnten. Auch wie sich bei den Geräten mit Temperaturwahl die Temperatur einstellen ließ und wie sich das Wasser ein- und ausgießen lies. Am Ende mussten die Tester den Wasserkocher reinigen und entkalken, und das nach einem Dauertest des Wasserkochers mit 250 Litern Wasser. Nicht zuletzt wurde von dem hoch qualifizierten Tester-Teams der Stiftung Warentest das Tragen, die Rutschfestigkeit und die Standsicherheit des Wasserkochers getestet.
• Die SICHERHEIT wurde mit 5 % gewichtet: In Anlehnung an die DIN EN 60335-2-15 und die DIN EN 60335-1 wurde die elektrische Sicherheit geprüft. Ebenso die automatische Abschaltung des Gerätes beim Herunterheben vom Sockel und die Wärme an bestimmungsgemäß oder versehentlich berührbaren Teilen. Bestimmungsgemäß berührt der Nutzer den Griff und die Deckeltaste, versehentlich berührt man durchaus einmal das Gehäuse in Griffnähe. Die Außentemperatur des Gehäuses wurde beim Kochen gemessen und ob diese eine Verbrühungsgefahr beim Ausgießen besaß. Auch wie es in den Punkten Überfüllung und austretenden Dampf aussah.
• Die UMWELTFREUNDLICHKEIT UND DIE GESUNDHEIT wurde mit 15 % gewertet: Der Stromverbrauch wurde für das Kochen von 1 / ½ / ¼ Liter Wasser sowie im Stand-by gemessen. Die Lautstärke ließ die Stiftung Warentest durch die Mitglieder ihres sorgfältig ausgewählten Tester-Teams subjektiv bewerten. Ein weiteres Umwelt-/Gesundheitsmerkmal ist die Schadstofffreiheit, hierfür überprüften die Tester den Innenraum des Kochers, seine Griffe und das gekochte Wasser auf PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, die Griffe zusätzlich auf Weichmacher (Phthalate) und das gekochte Wasser nach 24 Stunden auf Blei, Nickel, Kupfer und Bisphenol A.
• Das KOCHEN UND DAS WARMHALTEN wurde mit 40 % gewertet: Hierfür ließ die Stiftung Warentest 1 / ½ / ¼ Liter Wasser von 15° auf 95 °C erhitzen. Bewertet wurde die Zeit bis zum Siedepunkt und wie lange der Kocher braucht um selbständig abzuschalten, auch bei geöffnetem Deckel. Auch ein mögliches Überkochen bei Überfüllung über 10 % der angegebenen Füllmenge prüften die Tester, ebenso die Temperaturregelung bei den Modellen die eine Temperaturwahl besaßen.
Fazit des Wasserkocher Vergleichs 2023
Die meisten Wasserkocher sind heutzutage sehr gut, aber einige unter ihnen sind keine harmlosen Geräte. Ein beachtenswertes Merkmal ist, dass sie das Wasser aufkochen und auf der gewählten Temperatur halten können. Die Handhabung und die Sicherheit sind zwei Merkmale, die es nötig machen, dass sich ein Käufer vor dem Kauf genau informiert. Dabei ist es egal ob man sich ein Produkt der Marke Russell Hobbs, Siemens, Severin, WMF oder Philips anschaffen will, eine sehr gute Hilfe sind immer die Testergebnisse von Stiftung Warentest.
Als Empfehlung ging der Bosch Styline TW8613 hervor:
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